Implantate Paradontologie Prophylaxe Veneers Bleaching Invisalign Schmerzfrei Veneers

Implantate

Aus dem zahnmedizinischen Alltag sind Implantate nicht mehr wegzudenken. Dabei werden ein oder mehrere fehlende Zähne durch  künstliche Zahnwurzeln ersetzt.

Implantate bieten entscheidende Vorteile. Bei dieser Therapiemethode müssen keine Nachbarzähne beschliffen werden. Durch die Entlastung der Restzähne kann weiterem Zahnverlust vorgebeugt werden. Sehr interessant ist diese Behandlungsmethode für Patienten jeden Alters. Sie haben heute die Möglichkeit, mit festsitzendem körperverträglichem Zahnersatz versorgt zu werden.

Die Implantation wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt, kann aber bei ängstlichen und sensiblen Menschen in sanftem Dämmerschlaf oder Vollnarkose vorgenommen werden.

Zielsetzung ist, den implantatgetragenen Zahn möglichst nicht zu erkennen und ihn nach ästhetischen Richtlinien in die individuelle Mundsituation zu integrieren.

Wenn möglich,  bevorzugen wir die Sofortimplantation. Dabei werden die Implantate unmittelbar nach Entfernung der Zahnwurzel in die Zahnalveole eingesetzt. Dadurch ist einzeitiges – für den Patienten weniger belastendes – Vorgehen möglich.

Mit jahrelanger täglicher Erfahrung und bewährten Implantationssystemen geben wir Ihnen die Sicherheit, die Sie sich wünschen.



Parodontologie

Was behandeln wir?

Wir therapieren Krankheiten die mit dem Zahnfleisch oder dem Zahnhalteapparat (Parodont) zusammen hängen. Die so genannten parodontalen Erkrankungen lassen sich in 2 Hauptgruppen einteilen:

1. Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

2. Parodontitis (Zahnhalteapparatentzündung)



Prophylaxe

Unter dem Begriff Zahnprophylaxe versteht man Maßnahmen, durch die man die Gesundheit der Zähne und des Zahnfleischs erhalten kann. Mit der richtigen Pflege bleiben Zähne bis ins hohe Alter gesund und schön.

Ist ein Zahn einmal geschädigt, kann er zwar repariert oder durch künstliche Materialien ersetzt werden.   Künstlicher Zahnersatz kann niemals ein gleichwertiger Ersatz für den eigenen natürlichen Zahn sein. Daher ist es wichtig, dass Sie selbst aktiv werden und mit einer guten Zahnprophylaxe im Alltag der Entstehung von Zahnschäden vorbeugen, anstatt erst dann einzugreifen, wenn bereits Schäden entstanden sind. So sparen Sie Zeit, Nerven und Geld.

Die beiden wichtigsten Arten der Zahnschädigung, denen es vorzubeugen gilt, sind Parodontitis und Karies. Beide werden durch Bakterien verursacht, die sich natürlicherweise in der Mundhöhle des Menschen befinden. Einige der Bakterien produzieren Säure aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln (also süßen Speisen, aber auch Snacks wie Kartoffelchips) , die als Speisereste an den Zähnen haften bleiben. Diese Säure wiederum löst Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus. Je häufiger und je länger solche Säureattacken stattfinden, desto schneller entsteht als Folge das gefürchtete “Loch im Zahn”, die Karies.

Eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) oder des Zahnbettes und Zahnhalteapparates (Parodontitis) entsteht durch Bakterienbeläge (Plaque) auf den Zähnen sowie deren Verkalkungsprodukt, dem Zahnstein. Plaque und Zahnstein können beim umliegenden Zahnfleisch zu einer Entzündung führen. Breitet sich diese aus, entstehen Beschwerden wie Zahnfleischbluten bzw. -schwellung, eine Lockerung des Zahnfleischs und schließlich der Zähne bis hin zum Zahnverlust.

Um dem vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig unsere Prophylaxe in Anspruch nehmen.



Veneers (englisch: Furnier)

Ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem von Frontzähnen – aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik (Porzellan). Abgesehen von seltenen Allergien gegen das Befestigungsmaterial stellt der Einsatz von Keramik-Veneers in der Regel keine gesundheitliche Gefährdung dar, weil das Keramikmaterial eine sehr hohe Bioverträglichkeit hat. Probleme gibt es nur bei sehr massiv fluoridiertem Zahnschmelz. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert. In der Regel werden bei ihrem Einsatz alte Kunststofffüllungen oder Eckenaufbauten entfernt.

Vorliegende klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren nur zwei Prozent der Keramik-Veneers verloren gehen. Diese positive Bilanz hat zur Anerkennung des Verfahrens durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) geführt.



Bleaching

Durch den langjährigen Genuss von Tee, Tabak, Kaffee, Rotwein, etc. verfärbt sich dauerhaft der Zahnschmelz und wird dunkler. Das kann intensive Dentalhygiene und tägliche Zahnreinigung zwar verzögern, aber auf die Dauer nicht verhindern. Mit unseren professionellen Bleaching-Verfahren sichern Sie sich das jugendliche Aussehen und ein strahlendes Lächeln wieder für lange Zeit.



Invisalign, Invisalign Teen

Zähne, die gedreht oder gekippt stehen, wirken oft störend. Durch Schattenwürfe erscheinen Zähne oft dunkler, als sie tatsächlich sind. Die Lippen sehen nicht so voll aus, wie sie es könnten. Ein eigentlich schönes Gesicht wird so durch ein einziges Detail optisch abgewertet. Mit Invisalign® bzw. InvisalignTeen® hat jeder Erwachsene und jetzt auch Jugendliche ab dem 11. Lebensjahr die Möglichkeit, bisher versäumte Korrekturen komfortabel nachzuholen.  Was früher unmöglich schien, ist seit über fünfzehn Jahren mittels modernster Computertechnologie Wirklichkeit geworden: Nahezu unsichtbare, herausnehmbare Zahnspangen.

Für jeden Patienten wird dabei zunächst ein individuelles 3D-Computermodell der Zähne erstellt.  Auf diesem Modell wird die vollständige Behandlung simuliert. Patient und Behandler können so schon vor dem eigentlichen Behandlungsbeginn den Verlauf und das Ergebnis sehen, begutachten und vor allem vorherige Korrekturen vornehmen. Erst nach erfolgter Prüfung und Genehmigung durch Zahnarzt und Patient werden alle durchsichtigen Kunststoffschienen, sog. Aligner. hergestellt. Sie müssen jeweils für 12 Tage getragen werden.

Diese Technik ist geeignet für Erwachsene oder “Teens” ab 11 Jahren. Menschen, die viel sprechen müssen und in der Öffentlichkeit stehen (z.B. Schauspieler, Nachrichtensprecher und Lehrer) entscheiden sich oft für diese Art von Zahnkorrektur.

Invisalign Teen™ gehört zur Invisalign-Produktfamilie und wurde zusammen mit Teenagern, Eltern und führenden Kieferorthopäden entwickelt, die den aktiven Lebensstil und die besonderen Behandlungsbedürfnisse jugendlicher Patienten verstehen.

Bei Invisalign Teen kommt dieselbe Invisalign-Technologie wie bei den Alignern für Erwachsene zum Einsatz. Die Zähne werden auf dieselbe Weise mit jedem Set transparenter, komfortabel zu tragender Kunststoff-Aligner allmählich in die gewünschte Endposition gebracht, ganz ohne Drähte oder Metall.

Aber Teenager sind immer in Bewegung. Darum wurden einige zusätzliche Funktionen entwickelt:

1) Blaue Indikatoren als Anhaltspunkt für die richtige Tragedauer für Sie selbst, für Ihren Behandler und für Ihr jugendliches Kind.

2) Besonderes Design berücksichtigt den Durchbruch der Eckzähne, der zweiten Prämolaren und der zweiten Molaren.

3) Sechs kostenlose Einzel-Aligner als Ersatz für verloren gegangene Aligner.

Invisalign Teen ist komfortabel zu tragen und transparent. Es ist daher nahezu unsichtbar, was Teenagern während der Behandlung ein größeres Selbstbewusstsein und ein höheres Selbstwertgefühl verleiht.

Alle Invisalign Aligner sind herausnehmbar, so dass die Patienten weiter ein ganz normales Leben führen können.

Sie können während der Behandlung weiter die Zähne putzen, Zahnseide benutzen und die normale Mundhygiene durchführen, ihre gewohnten Aktivitäten fortsetzen, Sport treiben oder ein Instrument spielen.

Die Invisalign Aligner aus leichtem Kunststoff  sind in jeder Behandlungsphase individuell an die Zähne des Patienten angepasst. Es gibt keine störenden Drähte oder unangenehme Metallbrackets, die bei entsprechender Empfindlichkeit Reizungen am Zahnfleisch oder in der Mundhöhle auslösen könnten.

Zusammengefasst ist die Methode im Vergleich zum “Gartenhaag”  ästhetischer, hygienischer, verlässlicher und kostengünstiger. Bisher wurden weltweit 4 Millionen Patienten behandelt.

Bis zu fünf Jahren können kostenlos weitere Schienen zur Feinkorrektur nachbestellt werden.

 



Schmerzfreie Behandlung

Narkoseverfahren:

Professionell geplant geht das schnell und problemlos. Alle zahnärztlichen Behandlungsmaßnahmen werden mikroinvasiv (MIV minimal invasives Vorgehen) durchgeführt. Ein eigener Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin (FMH) trägt für die Narkosedurchführung Sorge. Dabei werden Sauerstoffsättigung, Herztätigkeit (EKG), Blutdruck u.a. Funktionen laufend übrerwacht.

Durch ambulante Analgosedierung („Dämmerschlaf”) beziehungsweise Vollnarkose sorgen wir für absolute Schmerzfreiheit. Somit ist ein stationärer Aufenthalt nicht notwendig und Sie können bereits nach 30 Minuten Überwachung im Aufwachraum entlassen werden.

Heutzutage nimmt die schmerzfreie Behandlumg eine unverzichtbare Rolle in der Zahnheilkunde ein. Vernünftige Behandlungskonzepte sind ohne sie nicht mehr denkbar.

Dank modernster Medizin können ebenso Kinder, Behinderte, Rollstuhlfahrer, Patienten mit Vorerkrankungen und Angstpatienten ambulant bestens betreut werden.

Ziel ist es, verloren gegangene Zähne nach Möglichkeit festsitzend zu ersetzen.

Die ästhetische Zahnheilkunde gibt Ihnen “im Traum” Ihr natürliches, strahlendes Lächeln, Lebensqualität und damit Selbstbewußtsein zurück.



Herdsanierung

Von einem Herdgeschehen wird gesprochen, wenn eine Entzündung im Mundraum durch eine Erkrankung eines Zahnes eine weitere Krankheit des Körpers hervorruft oder negativ beeinflusst. Das Herdgeschehen wird auch fokale Infektion, Fokus oder Streuherd genannt. Man definiert den “Herd” als krankhafte, lokale Veränderung im weichen Bindegewebe, mit der sich die lokalen und allgemeinen Abwehrreaktionen in ständiger Auseinandersetzung befinden.

Man unterscheidet generell die Begriffe „Herd“ mit gezielter Fernwirkung, welche exakt in den entsprechenden Meridian stören, von „Störfeld“ mit Fernwirkung ohne Gesetzmäßigkeit.

Beispiele für Herde/Störfelder sind:

1. Entzündungen des Zahnmarks im Inneren des Zahnes (Pulpitis), die im weiteren Verlauf zum Absterben des Zahnmarks führen können bzw.

2. Entzündungen an der Wurzelspitze und im umliegenden Kieferknochen. (Diese Prozesse zeigen im Röntgenbild bei entsprechender Grösse  als dunkler Fleck) und

3. Parodontitis (Zahnbettentzündung).

Wenn Bakterien und deren Abbauprodukte von dieser Stelle im Mundraum über die Blutbahn in den Körper gelangen, können sie an weit entfernten Organen Schaden anrichten. So kann beispielsweise eine unbehandelte Parodontitis das Risiko für Frühgeburten erhöhen und unter anderem Herz-Kreislauf-, Lungenerkrankungen und Diabetes negativ beeinflussen.

Jeder wurzelbehandelte Zahn kann prinzipiell als fokale Infektion wirken, wenn Bakterien in den Wurzelkanälen verblieben sind. Die Wurzelfüllung schließt die Kanäle nie vollkommen dicht ab, Eine Entzündung an der Wurzelspitze (Granulom) heilt nicht aus. In diesen Fällen besteht weiterhin ein Bakterienherd.

Die oben erwähnten Prozesse und davon herrührende organische Zerfallsprodukte können auch die Ursache für eine immunologische Entzündungsreaktion darstellen. Selbst mit noch so perfekten Methoden der Wurzelkanalbehandlung gelingt es nie, totes organisches Gewebe vollständig aus dem Wurzelkanal zu entfernen. Somit entstehen zwangsläufig Eiweisszerfallsprodukte, aus denen sich toxische (giftige) und potentiell immunogene Stoffe wie Mercaptane, Thioether, Skatol, Putreszin, Cadaverin (sog. „Leichengifte“) und andere Substanzen bilden. Die Toxizität (Giftigkeit) dieser Produkte ist bekannt. Die Zusammensetzung der Wurzelfüllmaterialien selbst ist ebenfalls kritisch zu beurteilen.

Dabei sind Ursache/Wirkort und Schmerzlokalisation oft nicht identisch!

Der Organismus erhält so Fehlinformationen, die vom Nervensystem/Gehirn fehlinterpretiert und auf andere Körperareale fehlprojiziert werden. So entsteht im Gehirn z.B. die Meldung “Schmerz rechte Ferse”, obwohl die Ursache ein entzündeter Zahn im rechten Unterkiefer ist.

Erkrankungen durch Herde im Zahnbereich (Zahnherde):

Meist sind dies chronische Krankheitsbilder. Neben Rheuma handelt es sich unter anderem um Kopfschmerzen, Gicht, Gelenkbeschwerden, Hautkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose. Das Immunsystem wird durch Störfelder/Herde ebenfalls ungünstig beeinflusst.

Ein kranker Zahn kann daher den ganzen Körper schwächen.
Eine Zahnfleischentzündung kann sogar Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen.

Folgende Krankheiten können durch ein Herdgeschehen im Zahnbereich verursacht sein:

- Nervenschmerzen bzw. neuralgische Beschwerden
- Rheuma in jeder Form
- Einschränkungen der Bewegungsfreiheit an Gelenken und Muskeln
- Herzklappen- und Herzbeutelentzündungen
- Migräne und Kopfschmerzen
- chronische Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Hauterkrankungen wie z.B. Ekzeme
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Bei Erkrankungen wie Krebs, Multipler Sklerose, Diabetes etc. ist eine gründliche Zahnsanierung immer sinnvoll, um Therapieblockaden für den Heilungsprozess zu beseitigen. Da sich ca. 80 – 90 % aller Herde im Zahn- und Kieferbereich finden, ist diese Frage für den Zahnbehandler von besonderer Bedeutung.

Erst mit dem Zusammenbruch der lokalen Abwehrschranke durch innere und/oder äussere Einflüsse beginnt die Fernwirkung des Herdes (Focus) auf den Organismus und damit die allgemeine Herderkrankung.

Bedeutsam in der medizingeschichtlichen Betrachtung ist also, dass in der modernen Herdlehre der vereiterte Zahn als lokaler Herd nicht mehr die einzige Ursache für das Herdgeschehen ist. Er kann aber der Auslöser einer Herderkrankung sein.

Akute Erkrankungen treten plötzlich mit starken Krankheitszeichen auf.

Chronische Erkrankungen entstehen langsam, ihre Diagnose ist schwierig und die Therapie kann lange dauern, da der Zusammenhang zwischen dem schmerzenden Bezirk und dem auslösenden Bereich nicht ohne weiteres erkennbar ist.

Herde selbst bereiten unmittelbar keine Schmerzen!

Sie erzeugen jedoch Belastungen für den Körper, deren Quelle nicht am Krankheitsort zu finden sind, sondern sich symptomatisch an anderen Stellen zeigen. Vielerorts wird die Existenz dentaler Herderkrankungen daher schlichtweg verneint und verschwiegen.

Nach hiesiger Auffassung sollen Herde immer entfernt werden, da die Auswirkungen stets ungewiss und unvorhersehbar sind. Der beherdete Zahn kann oft sogar in einer Sitzung entfernt und durch ein Implantat ersetzt werden. Bei ängstlichen Patienten ist dies auch in Vollnarkose möglich. Nach Entfernung des beherdeten Zahns erfolgt spontane Ausheilung des Krankheitsprozesses, da das Knochengewebe regeneriert und das Bakterienreservoir entfernt wurde.

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